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Gemeinsame Übung der Sanitäts- und Betreuungszüge des Wetteraukreis

25. November 2010, 18:39 Uhr. Die Funkmeldeempfänger und Handys der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Sanitäts- und Betreuungszüge des Wetteraukreises klingeln.
"Einsatz für die Einheiten. Mehrere Verletzte Personen in Butzbach. Stellen Sie Einsatzbereitschaft her"

So begann der Abend für die rund 90 Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst.
Angenommen wurde ein vorgegangenes Busunglück in Butzbach. Der Rettungsdienst hat die ersten Verletzen bereits abtransportiert. Doch viele der Verletzten laufen in Panik und Schock durch die ehemalige Housing-Area in Butzbach.

Vorab alarmiert, trifft als erstes Fahrzeug der Einsatzleitwagen der IuK-Gruppe des DRK ein. Das Einweisen der nachrückenden Einheiten, und die fernmeldetechnische Einsatzleitung gehören zu den Aufgaben der Gruppe.

Zuerst an der Einsatzstelle trifft der Sanitätszug des DRK ein. Seine Aufgabe ist es, gemeinsam mit der Gruppe Technik und Sicherheit des DRK eine nahe Turnhalle als Verletztensammelstelle einzurichten. Selbstverständlich auch die Versorgung der Verletzten.

Von der Notfalldarstellung des DRK und der JUH wurden 25 Mimen hervorragend vorbereitet und nach und nach in das Übungsszenario eingespielt. Nach und nach rücken weitere Einheiten zur Unterstützung an.

Gemeinsam mit den Kollegen des ASB und der JUH werden die Verletzten versorgt und in die Verletztensammelstelle gebracht. Nach Sichtung durch einen Notarzt wird deren Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser veranlasst.

Zur gleichen Zeit errichten die beiden Betreuungszüge der JUH und des DRK eine Verpflegungsstation. Herstellen von Heißgetränken und eines kleinen Imbiss ist deren Aufgabe.

Gegen 21 Uhr wird die Übung von den Verantwortlichen für beendet erklärt. In einer ersten Abschlussbesprechung mit allen Beteiligten können die Verantwortlichen den Anwesenden sehr gute Arbeit bescheinigen. Der Dank des Planungsteams und der Unteren Katastrophenschutzbehörde wird mit einer Einladung zu einem kleinen Imbiss an die rund 90 Helfer sehr gerne weitergegeben.

(c) Text: drk-friedberg.eu